Kulturgeschichte

Während der Reformation wurden die Klöster im Norden der Niederlande enteignet. Schiermonnikoog wurde 1580 Eigentum der "Staten van Friesland". Diese verkauften die Insel um 1640 an die reiche Familie Stachouwer.
Drei Jahrhunderte war Schiermonnikoog Privatbesitz. Von 1892 bis 1945 war die deutsche Grafenfamilie von Bernstorff der Eigentümer.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schiermonnikoog als "Feindbesitz" durch den Niederländischen Staat konfisziert.




Die Bevölkerung war auf Schiermonnikoog um 1700 über vier Dörfer oder Gehöfte verteilt. Das größte Dorf Westerburen musste um 1725 verlassen werden, weil es dem Sand und der See zum Opfer fiel. Die Bewohner wurden umgesiedelt in ein neues Dorf: das heutige Dorf Schiermonnikoog.

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